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Wie ein 15-jähriger Emsländer Hitler überlebte: Bernhard Grünberg

Am 07.11.2021 durften wir, Jaro Middendorf und Katharina Bürger aus der Schüler:innenvertretung, gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Schabhüser, Bernhard Gjpgeiner besonders andächtigen Veranstaltung beiwohnen. Anfang dieses Jahres verstarb der zum Ehrenbürger von Lingen er-nannte Bernhard Grünberg. In Gedenken an seine Geschichte und den späteren Einsatz für die Sensibilisierung gegen den   Antisemitismus, wurde seine Biografie von den Autor:innen Angela und Friedhelm Prenger verfasst. Diese waren Vertraute Grünbergs und verliehen seinem Leben, unter dem Titel ,,Allein in die Freiheit”, einen wichtigen Nachhall.


Der damals 15-jährige jüdische Emsländer überlebte durch einen Kindertransport nach Groß Britannien den Holocaust des NS-Regimes, bei welchem der Rest seiner Familie ausgelöscht wurde. In seiner Heimat besuchte er zuletzt ein Gymnasium. In England angekommen, konnte er seiner schulischen Laufbahn aufgrund fehlender Sprachkenntnisse und der Mittellosigkeit nicht weiter nachgehen. Die längste Zeit arbeite-te der gebürtige Lingener in Landwirtschaftsbetrieben, bis er in den 80er Jahren damit begann, seine Heimat wieder regelmäßig aufzusuchen, um hier aufzuklären.


Bernhard Grünberg wurde eine respektvolle Persönlichkeit, woraus die Verleihung der Ehrenbürgerschaft und die Benennung einer Straße nach ihm resultierte. Als Zeitzeuge hielt Bernhard Grünberg, wie die ebenfalls kürzlich verstorbene Erna De Vries (1923-.2021), regelmäßig Vorträge an Schulen. Nach seinem Tod wurde er auf seinem Wunsch hin, auf dem jüdischen Friedhof in Lingen bestattet. Ein letztes Zeichen seinerseits, um dafür zu sorgen, dass der Name Grünberg nicht aus der Geschichte Lingens verschwindet.
In Gedenken an seine Person und sein bewegendes Leben, wurde in Kooperation mit dem Forum Juden-Christen e.V. eine Veranstaltung abgeboten, auf welcher die Biografie des Verstorbenen lebhaft, wertschätzend und mit viel Gefühl vorgestellt wurde. Seine eigenen Worte wa-ren, er könne niemals vergeben und vergessen, allerdings müsse man lernen, sich zu versöhnen. Besonders wir Schüler:innen wurden immer wieder direkt angesprochen, da es unsere Aufgabe ist zu verstehen und das Geschehene nicht wiederholen zu lassen. Damit dies nicht ge-schieht, Bernhard Grünberg und Erna de Vries nicht vergessen werden und es eine Möglichkeit gibt, sich weiterhin mit den Zeitzeug:innen zu befassen, ist unsere Schule Teil einer Bücherspende von Dr. Heribert Lange und Eva Essman geworden. Alle teilnehmenden Schulen erhiel-ten einen Klassensatz der Biografie von Bernhard Grünberg.

Wir bedanken uns nochmals im Rahmen aller Schüler:innen, Jaro und Katharina

 

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